PARODONTITIS

Bei der Parodontose handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Wird diese nicht ausreichend behandelt, bildet sich in der Folge der Kieferknochen zurück, die Zahnfleischtaschen vertiefen sich und die Zahnwurzel hat immer weniger Halt.

Der Karankheitsverlauf ist in der Regel schleichend, bei der aggressiven Form kann die Parodontitis jedoch schon sehr früh zum Zahnverlust führen.

Daher ist eine regelmäßige Prophylaxe sehr wichtig. Durch richtige und gründliche Mundhygiene, ergänzt durch professionelle Zahnreinigungen, kann der Entstehung der Parodontitis vorgebeugt werden.

AUSWIRKUNGEN DER PARODONTITIS AUF DEN KÖRPER

Die Parodontose hat Auswirkungen auf die Gesundheit des gesamten Organismus! Sie wirkt als Entzündungsherd und birgt damit hohe gesundheitliche Risiken. So soll sie laut neuester Studien das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko um ein Fünffaches erhöhen! Besonders Schwangere sind betroffen.

Auslöser einer Parodontitis können neben Stress und genetischen Faktoren vor allem mangelnde Mundhygiene und das Rauchen sein.

PARODONTOSE –
VORSORGE UND BEHANDLUNG

Bei einer weiter fortgeschritten Parodontitis sollte möglichst rasch mit einer Parodontalbehandlung begonnen werden. Dabei werden zerstörerische Bakterien restlos beseitigt und die Mundflora kann sich wieder regenerieren.

Bei einem chirurgischen Eingriff wird das Zahnfleisch vorsichtig vom Knochen gelöst und darunter sitzender Zahnbelag und Plaque entfernt. Ziel ist es, den weiteren Abbau des Knochens und des Zahnfleisches zu verhindern und den festen Halt der Zähne sicherzustellen.

ABLAUF
DER PARODONTITIS-BEHANDLUNG

gründliche Untersuchung und Diagnosestellung

Aufklärung und professionelle Zahnreinigung (PZR)

Vermessung der Zahnfleischtaschen

Reinigung der Zahnfleischtaschen unter örtlicher Betäubung

evtl. Antibiotikabehandlung

Therapiekontrolle und Nachsorge

REGELMÄSSIGE KONTROLLE GEGEN PARODONTOSE

Dass die Parodontitis anfangs kaum mit Schmerzen verbunden wird macht diese Krankheit besonders tückisch. Daher ist meist ist schon ein umfangreicher Verlust des Zahnstützgewebes eingetreten, wenn die Krankheit festgestellt wird.

Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen kann die Parodontitis früh erkannt und behandelt werden. So wird bei der professionellen Zahnreinigung (PZR), bei der auch Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen gereinigt werden, eine Gingivitis durch das gründliche Entfernen von Bakterien und Belägen bekämpft.

Wer regelmäßig einen PZR-Termin wahrnimmt, kann der Parodontitis gezielt vorbeugen und somit die Gesundheit seines Zahnfleisches und seiner Zähne dauerhaft erhalten.

ANTIMIKROBIELLE LASERBEHANDLUNG

In Vorbereitung auf die antimikrobielle Lasertherapie werden Zahnfleisch- und Knochentaschen professionell gereinigt, um weiche und harte Beläge zu entfernen und damit die Bakterienanzahl bereits mechanisch etwas zu reduzieren. Im zweiten Schritt wird ein Farbstoff in die Zahnfleischtasche eingebracht, der sich an die Bakterien heftet. Anschließend erfolgt die schmerzlose Behandlung mit dem Laser, wodurch die eingefärbten Bakterien zerstört bzw. abgetötet werden.

Vorteile:

  • schonende und nahezu schmerzfreie Behandlung
  • keine Spritze notwendig
  • keine schneidende Maßnahme
  • Bakterien werden abgetötet
  • häufig in nur einer Sitzung durchführbar
  • Zahnfleischentzündungen klingen rasch ab
  • LLLT (Low-Level-Laser-Therapy) – Effekt inklusive

(Diese Leistung wird leider von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen)